Referenz2026 - laufend

CORUS

Eine Firma wird neu: Marke, Website, IT und Software aus einer Hand

CORUS ist ein Schweizer Bauunternehmen mit rund 30 Mitarbeitenden. Im Sommer 2026 hat sich die Firma neu aufgestellt: neue Rechtsform, neuer Name, neue Marke, neue Domain. Wir haben diesen Wandel als einen Auftrag übernommen - von der Visitenkarte bis zur Migrationsnacht. Am 1. Juli 2026 ging alles zusammen live.

corus.ag - live durch die Site

Der Wandel

Zehn Jahre lang trat die Firma unter einem Namen auf, der kaum auf eine Visitenkarte passte: CORUS Russo & Partner Engineering + Consulting KmG. So stand es auf den Bauschildern, so meldete sich jede E-Mail-Adresse, und die Website lief über corus-engineering.ch.

Zum zehnten Firmenjubiläum entschied sich CORUS für den grossen Schritt: Aus der Kommanditgesellschaft wird die CORUS (Switzerland) AG - kürzerer Name, neue Rechtsform, neuer Auftritt. Für den Rebrand kam die passende Domain corus.ag dazu. Und wer die Firma umbenennt, ändert alles, was den Namen trägt: das Logo, die Website, jede E-Mail-Adresse, jede Vorlage, jedes Fahrzeug, jedes Schild. Genau das war der Auftrag.

Der Auftrag: alles aus einer Hand

Für so einen Wandel bräuchte es normalerweise fünf Lieferanten: eine Brand-Agentur, eine Webfirma, einen Software-Entwickler, einen IT-Dienstleister, einen KI-Berater. Fünf Offerten, fünf Briefings, fünf Zeitpläne, die jemand hätte synchron halten müssen. CORUS hat stattdessen den gesamten Auftrag an eine Stelle gegeben.

Wir haben ihn in fünf Bereiche geschnitten: Marke, Website, M365-Migration, KI-Einführung und laufender Betrieb. Jeder Bereich bekam einen festen Preis und ein definiertes Lieferpaket, bezahlt wurde in Tranchen entlang des Fortschritts. Feste Preise heisst auch: Das Risiko von Mehraufwand lag bei uns, nicht bei CORUS.

Vom Vertragsstart Anfang Mai bis zum Go-Live am 1. Juli blieben acht Wochen. Das klingt knapp, und es war knapp - vor allem, weil physische Dinge Vorlaufzeiten haben. Eine Fahrzeug-Folierung braucht Wochen, Druckereien brauchen verbindliche Druckdaten. Also wurde rückwärts geplant: Die Marke ging zuerst in Produktion, während die Website bis kurz vor dem Termin weiterwachsen konnte. Dieses Sortieren ist die Koordinationsarbeit, die sonst beim Kunden liegen bleibt.

Intern nennen wir dieses Modell das Sorglospaket: Du meldest, was ansteht, wir kümmern uns darum - und am Ende passt das Ergebnis zusammen, weil es aus einer Hand kommt. Heute bieten wir es als Komplettpaket an.

Die neue Marke: vom Logo bis zur Arbeitsjacke

Die neue Identität heisst «Concrete & Charcoal»: eine warme Grau-Palette nach Sichtbeton und Stahl, mit Montserrat als Hausschrift. Das Logo haben wir auf dieser Basis technisch neu aufgebaut - sauber skalierbar von der Visitenkarte bis zum Bauzaun-Banner, in hellen und dunklen Varianten für jede Anwendung.

Visitenkarte - Rückseite
Visitenkarte - Vorderseite
Visitenkarte - Vorderseite

Aus der Identität wurden Werkzeuge für den Alltag. Ein Satz Office-Vorlagen mit eingebetteter Schrift und CI-Farben deckt alles ab, vom Briefkopf über Arbeitszeugnisse bis zur Firmenpräsentation. Dazu die Geschäftsausstattung - Visitenkarten, Briefpapier, Couverts - und die E-Mail-Signaturen: zweisprachig, mit einem Logo, das auch im Dunkelmodus jedes Mail-Programms lesbar bleibt. Jede Person richtet ihre eigene Signatur über eine kurze Anleitung ein.

Office-Vorlage - Stellenbeschrieb, Seite 1
Office-Vorlage - Stellenbeschrieb, Seite 1

Für die Baustellen entstand ein eigenes Beschilderungs-System. Neue Schilder erstellt CORUS damit selbst in PowerPoint, ohne Grafiker - vom Bauzaun-Banner bis zum Sicherheitshinweis.

Und dann die physische Welt: 10 Fahrzeuge wurden foliert, vom Lieferwagen bis zum Teleskoplader. Die Workwear haben wir als Kit-System pro Rolle aufgebaut, von der Bauleitung bis zur Logistik, inklusive Schutzausrüstung und Helm-Aufklebern. Zum 10-Jahr-Jubiläum kam ein eigenes Jubiläumssiegel dazu - und ein Jubiläums-Bus für das Fest.

Fahrzeugflotte - Lieferwagen
Fahrzeugflotte - Lieferwagen
10-Jahr-Jubiläumssiegel

Folierer, Druckereien und Bekleidungslieferanten haben wir recherchiert, gebrieft und durch die Produktion begleitet - bis zur Bestellung selbst: Offerten einholen, Druckdaten liefern, Gut-zum-Druck prüfen, Termine nachhalten. CORUS hat entschieden und freigegeben. Den Rest haben wir übernommen.

VonMax Muster · max.muster@corus.ag
E-Mail-Signatur (hell)
E-Mail-Signatur (hell)

Die Website: corus.ag

Die neue corus.ag ist ein kompletter Neubau - kein Baukasten, kein Theme. Gehostet und betrieben wird sie über uns, SSL und Basis-Wartung inklusive.

Neue Website corus.ag, Startseite auf Deutsch
Alte Website corus-engineering.ch, Stand März 2025
corus-engineering.ch · 2025corus.ag · 2026
Vorher/Nachher: die alte corus-engineering.ch (Archiv-Stand März 2025) gegen die neue corus.ag. Regler ziehen zum Vergleichen.

Zwei Dinge waren uns besonders wichtig. Erstens die Pflege: News, Team-Einträge und offene Stellen schreibt CORUS selbst im CMS, und eine Änderung ist in Sekunden live - ohne Ticket an uns. Zweitens die Zweisprachigkeit: Deutsch und Englisch sind vollständig gleichwertig, mit identischer Struktur bis zum letzten Text. Es gibt keine abgespeckte zweite Sprache.

Und weil eine Website nur wirkt, wenn sie gefunden wird, ist corus.ag so aufgesetzt, dass Suchmaschinen und die KI-Assistenten, die heute mitlesen, die Firma sauber verstehen - und alle alten Adressen automatisch auf die neue Domain weiterleiten.

Die Brand-Datenbank

Brand-Manuals haben ein bekanntes Schicksal: Sie werden als PDF geliefert, einmal gelesen und dann vergessen. Für CORUS haben wir stattdessen eine eigene Software gebaut - brand.corus.ag, eine schlanke, zugangsgeschützte Web-App und der dritte Webauftritt neben corus.ag und der Support-Seite.

Brand-Datenbank - die Software live im Einsatz

Dort liegt alles, was die Marke im Alltag braucht: Logo-Dateien, Farben mit Digital- und Druckwerten, Typografie, die Office-Vorlagen mit Vorschau und Download, dazu Beschilderung und Workwear. Externe Lieferanten bekommen eigene Ansichten mit genau den Dateien, die sie brauchen - und wer ein PDF will, exportiert es direkt. Braucht eine Druckerei das Logo, schickt CORUS einen Link statt einer Dateisammlung per E-Mail.

Deep Dive

Wie die Brand-Datenbank funktioniert und was daraus entsteht, zeigt die eigene Case Study

Hinter den Kulissen: die Migrationsnacht

Der unsichtbarste Teil des Projekts war der heikelste. Am Morgen des 1. Juli sollte das ganze Team unter neuen Adressen arbeiten - gleiche Postfächer, gleiche Daten, gleiche Termine, nur eben auf corus.ag. Das betraf 45 Postfächer, dazu Teams, SharePoint und OneDrive. Alles blieb an Ort und Stelle, nichts durfte verloren gehen.

So ein Wechsel gelingt nicht in der Nacht selbst, sondern in den Wochen davor. Der Plan wurde geprüft, getestet und dann geprobt: Zwei Tage vor dem echten Termin lief eine Generalprobe am laufenden System, mit einem Wegwerf-Postfach statt echter Daten. Sie fing vier echte Fehler ab, die sonst um Mitternacht aufgetaucht wären.

Die Nacht selbst kam vom 30. Juni auf den 1. Juli, im Fenster von 22 bis 2 Uhr: Adresse für Adresse wurde umgestellt und jede einzeln geprüft. Am Morgen arbeitete das Team auf corus.ag, als wäre nichts gewesen. Für die ersten zwei Tage standen wir auf Abruf bereit, falls ein Outlook neu verbinden oder ein Handy sich neu anmelden musste. Und die alten Adressen bleiben noch zwei Jahre als stille Empfänger geschaltet - unterwegs geht keine E-Mail verloren.

KI als nächster Schritt

Der fünfte Bereich ist bewusst der letzte in dieser Geschichte, denn er läuft noch: Die KI-Einführung ist aktuell in Ausarbeitung.

Der Zuschnitt steht. Zuerst kommt ein Datenschutz-Briefing, das klärt, was in einem Unternehmen mit vertraulichen Projektdaten überhaupt in ein KI-Tool darf. Dann folgen die Tool-Auswahl, eine kurze Einführung für das ganze Team und danach begleitete Eins-zu-eins-Sessions, in denen jede Person KI an ihren echten Aufgaben einsetzt statt an Übungsbeispielen. Sobald das geliefert ist, schreiben wir dieses Kapitel neu - mit Ergebnissen statt Plänen.

Dass dieser Bereich nach dem Go-Live kommt, ist Absicht: Eine KI-Einführung braucht ein Team, das nicht gleichzeitig einen Umzug verdaut.

Der Betrieb danach

Mit dem Go-Live wechselt die Arbeit vom Projekt in den Alltag. Bis Ende Juli stehen wir auf Abruf bereit, falls irgendwo etwas klemmt. Danach geht die Zusammenarbeit in die laufende Begleitung über: Website-Pflege, M365-Administration, neue Mitarbeitende einrichten, Fragen beantworten.

Dafür gibt es eine eigene Adresse: it-support.corus.ag, eine Support-Seite für das Team, dreisprachig in Deutsch, Englisch und Spanisch.

it-support.corus.ag
it-support.corus.ag - dreisprachiges Support-Portal
it-support.corus.ag - dreisprachiges Support-Portal

Gerade die kleinen Aufgaben sind uns dabei wichtig. Ein neues Postfach, eine angepasste Vorlage, eine kurze Frage - Dinge, für die niemand einem Projektpartner ein Briefing schreiben will. Bei uns gehören sie zur Abmachung: Eine kurze Meldung genügt. Ein Unternehmen mit rund 30 Leuten braucht keine eigene IT-Abteilung. Aber es braucht jemanden, der sich zuständig fühlt - für die Website genauso wie für das Postfach, das am Montagmorgen streikt. Diese Rolle bleibt bei uns.

Eine Firma, ein Ansprechpartner

Am Abend des 30. Juni war die Kommanditgesellschaft mit dem langen Namen noch da. Am Morgen des 1. Juli stand eine Firma mit neuem Namen, neuem Logo, neuer Website, neuen Adressen und folierten Fahrzeugen auf dem Platz - und das Team arbeitete einfach weiter, als wäre nichts gewesen.

Dass eine Stelle vieles kann, ist dabei nur die halbe Geschichte. Die andere Hälfte zeigt sich im Ergebnis, wenn niemand fünf Lieferanten koordinieren muss: Die Signatur passt zur Website, die Website zur Vorlage, die Vorlage zum Bauschild - weil alles aus einer Hand kommt.

Du musst dafür nicht mit allen fünf Bereichen starten. Jeder ist ein eigener Einstieg - und die Breite ist dann da, wenn du sie brauchst.